Warum es Auskennerinnen braucht – Über mich

Auskennerinnen

Ich bin über 50. Und vielleicht ist genau das der beste Grund, warum es Auskennerinnen.de überhaupt gibt. Denn je älter ich werde, desto stärker habe ich das Gefühl, dass viele Medien Frauen ab 50 ziemlich genau erklären wollen, wofür sie sich jetzt gefälligst zu interessieren haben. Gesundheit. Wechseljahre. Anti-Aging. Die richtige Frisur. Vielleicht noch ein bisschen Reisen und ein Rezept für einen Salat mit Quinoa. Das ist alles nicht falsch. Aber es ist eben längst nicht alles.

Ich will nicht ausschließlich Brigitte & Co. lesen müssen, wenn ich wissen möchte, welche Apps gerade spannend sind, was künstliche Intelligenz inzwischen kann, welches Reiseziel sich wirklich lohnt, was sich digital verändert oder welche Themen gerade im Netz diskutiert werden.

Mich interessiert sehr viel mehr. Und genau deshalb habe ich Auskennerinnen bereits vor einigen Jahren ins Leben gerufen.

Ich bin neugierig geblieben

Ich arbeite seit mehr als 25 Jahren in der Medienwelt. Schreiben, Redigieren, Online-Journalismus und digitale Themen begleiten mich also schon einen ziemlich großen Teil meines Lebens.

Auskennerinnen: Das bin ich
Ich schreibe sehr gerne und manchmal auch nur für mich (Credit: Mahe)

Das Internet habe ich dabei nicht nur beruflich erlebt. Ich habe gesehen, wie Websites entstanden sind, soziale Netzwerke wichtig wurden, Smartphones unseren Alltag verändert haben und heute KI-Tools plötzlich ganz selbstverständlich dazugehören.

Und auch nach all den Jahren finde ich das immer noch spannend. Vielleicht sogar spannender als früher.

Denn ich muss nicht mehr jedem Trend hinterherrennen. Ich kann mir ansehen, was davon wirklich interessant ist, was hilfreich ist und was man getrost ignorieren kann.

Genau diese Mischung soll auch auf Auskennerinnen zu finden sein.

Frauen über 50 interessieren sich nicht plötzlich für andere Dinge

Mit 50 wacht man schließlich nicht eines Morgens auf und denkt: Ab heute interessiere ich mich nur noch für Gesundheit, Rente und bequeme Schuhe. Zumindest geht es mir nicht so.

Ich interessiere mich für Technik und Apps. Für Reisen. Für Menschen und Geschichten. Für Musik. Für gesellschaftliche Veränderungen. Für neue Entwicklungen im Netz. Für Dinge, die praktisch sind, und genauso für Dinge, die einfach Spaß machen.

Und manchmal möchte ich auch einfach wissen, welches Hotel auf Kos wirklich schön ist oder welche App mir tatsächlich Zeit spart.

Warum sollte das mit über 50 anders sein als mit 30 oder 40?

Ich glaube sogar, dass es in diesem Alter besonders spannend wird. Man hat genug erlebt, um nicht mehr alles glauben zu müssen. Gleichzeitig kann man immer noch neugierig bleiben.

Berlin, Italien und eine Vespa

Ich lebe in Berlin und mag diese Stadt trotz aller Dinge, über die man sich täglich aufregen könnte, sehr.

Noch lieber zieht es mich allerdings regelmäßig Richtung Süden.

Ich reise gerne und viel. Besonders Italien hat es mir angetan. Sprache, Essen, Städte, Landschaften, dieses manchmal wunderbar chaotische Lebensgefühl. Wenn irgendwo italienische Musik läuft, stehen die Chancen ziemlich gut, dass ich hinhöre.

Und wenn Gianna Nannini läuft, sowieso.

Auskennerinnen: Ich liebe Gianna Nannini
Gianna live auf der Bühne zu erleben: Geil! (Credit: Mahe)

Meine Begeisterung für Italien passt wahrscheinlich auch ganz gut dazu, dass ich Vespa fahre. Für mich ist sie nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel. Eine Vespa fühlt sich immer ein bisschen nach Urlaub an, selbst wenn man damit nur durch Berlin fährt.

Auch solche persönlichen Themen dürfen auf Auskennerinnen Platz haben.

Das Blog soll kein durchgetaktetes Magazin sein, in dem jeder Beitrag in eine perfekte Content-Schublade passen muss.

Ich möchte hier über Dinge schreiben, die mich bewegen.

Und dann ist da noch mein Sohn

Ich habe einen Sohn, der inzwischen 18 ist. Auch dadurch verändert sich gerade einiges. Wer Kinder hat, kennt wahrscheinlich dieses merkwürdige Gefühl: Jahrelang strukturiert sich ein großer Teil des eigenen Lebens ganz selbstverständlich um Schule, Termine, Alltag und Verantwortung.

Und dann wird dieses Kind plötzlich erwachsen.

Nicht von heute auf morgen natürlich. Aber irgendwann merkt man, dass sich das eigene Leben ebenfalls wieder verändert. Auch darüber möchte ich schreiben.

Über diese Lebensphase, in der man keineswegs „fertig“ ist, sondern vieles neu sortiert. Beruflich, privat, manchmal auch ganz grundsätzlich.

Schreiben ist für mich tatsächlich Entspannung

Auskennerinnen ist für mich kein klassisches berufliches Projekt. Es ist mein Hobby. Das klingt vielleicht etwas merkwürdig, wenn man seit Jahrzehnten beruflich mit Texten arbeitet. Aber Schreiben ist für mich tatsächlich eine Form des Abschaltens.

Andere streamen abends drei Folgen einer Serie. Ich öffne manchmal lieber den Laptop, recherchiere irgendein Thema, das mir gerade im Kopf herumgeht, und schreibe darüber.

Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich Lust darauf habe. Und wahrscheinlich ist genau das die beste Voraussetzung für dieses Blog.

Was hier künftig zu lesen sein wird

Auskennerinnen soll deshalb kein klassisches Frauenmagazin werden.

Ich möchte über Reisen schreiben, die ich selbst gemacht habe. Über Apps und digitale Entwicklungen, die ich interessant finde. Über KI, Alltag, Geld, Beruf, Technik und manchmal auch über das Älterwerden.

Aber eben ohne dieses ständige „Ab 50 müssen Sie jetzt …“.

Niemand muss.

Wir dürfen uns auch einfach weiterhin für das interessieren, was uns schon immer interessiert hat. Und neue Dinge entdecken.

Vielleicht wird Auskennerinnen deshalb manchmal ein bisschen unberechenbar sein. Heute ein Artikel über ChatGPT. Morgen eine Reisegeschichte aus Griechenland.

Dann vielleicht etwas über eine Vespa, einen neuen digitalen Trend, einen Jobwechsel oder ein Thema, über das ich mich gerade geärgert habe.

Genau so soll es sein.

Denn dieses Blog ist letztlich ziemlich einfach entstanden:

Ich wollte einen Ort haben, an dem ich das niederschreiben kann, was mich interessiert, beschäftigt, begeistert oder manchmal auch nervt.

Und wenn andere Frauen beim Lesen denken: „Genau darüber wollte ich auch schon mal mehr wissen“, dann hat Auskennerinnen eigentlich schon erreicht, was ich mir davon wünsche. Und wer sich über mobile Games informieren möchte, weil sie lieber spielt als streamt: ich habe noch ein zweites Blog. Hier gelangt ihr zu Kostenlose Spiele-Apps, wo ihr genau das erhaltet: kostenlose Games für euer Smartphone.